Power dressing: Chic but comfy

Power dressing: Chic but comfy

“When a girl feels that she’s perfectly groomed and dressed she can forget that part of her.

That’s charm.

The more parts of yourself you can afford to forget the more charm you have.”

-F. Scott Fitzgerald

 

Historically the term „power dressing“ evolved in the 70’s and 80’s when women were starting to enter the workforce. In order to demonstrate authority and to be taken seriously in an environment dominated by men they had to hide their feminity: which meant they wore suits with big shoulder pads. It actually was pretty essential for women to dress conservatively if they didn’t want to get immediately objectified. So, power dressing back then basically meant to dress like a man.

Luckily, a lot has changed since then – but a lot just did not.

Until today, a woman has to select her outfit very carefully if she works in a business environment. A skirt that is slightly too short or too tight so that it emphasizes her curves just a little too much? It will get noticed and have an immediate effect on how she is treated by men. At least that is my personal experience. Same with wearing a neckline that is slightly too deep. And all these things.

Luckily, when we are speaking of power dressing in 2017 it means wearing an outfit that makes you both feel and look confident, strong and empowered. For me personally, this at the same time means, an outfit that still is not too sexy – that is feminine without being intrusive.

So how does power dressing look like for me personally?

Something like this outfit. No wild colors to attract too much attention and too much talking. It’s classy, elegant but still comfy to wear. And, most importantly: It’s tailored to your body. So that it looks & feels like your second skin, and you can almost forget what you are wearing, because you know it just belongs to you. And then you can conquer the world.

 

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Historisch gesehen entwickelte sich der Begriff „Power dressing“ in den späten 70ern/Anfang der 80er als Frauen so langsam anfingen die öffentliche Arbeitswelt zu betreten. Um in einem von Männern dominierten Umfeld ernst genommen zu werden und Autorität auszustrahlen war es sehr wichtig, dass sie ihre Weiblichkeit größtenteils versteckten: Sie trugen männlich geschnittene Hosenanzüge mit großen Schulterpolstern. Es war damals ziemlich essentiell für Frauen sich konservativ zu kleiden wenn sie nicht sofort als Objekt degradiert werden wollten. „Power dressing“ bedeutete also quasi sich wie ein Mann zu kleiden.

Eine Menge hat sich seitdem geändert – eine Menge leider auch nicht.

Bis heute müssen Frauen ihr Outfit sehr sorgfältig auswählen wenn sie in einem eher klassischen und eher konservativen Arbeitsumfeld arbeiten – insbesondere wenn sie eine Führungsfunktion haben. Ein Rock, der ein kleines bisschen zu kurz ist oder die weiblichen Kurven einen Tick zu sehr betont, wird sofort bemerkt und hat einen direkten Einfluss darauf wie sie von ihren männlichen Kollegen behandelt wird. Zumindest ist das meine persönliche Erfahrung.

Dennoch: Wenn wir den Begriff „Power Dressing“ heute in 2017 verwenden bedeutet er gottseidank etwas anderes. Nämlich ein Outfit, dass uns Frauen selbstbewusst und stark fühlen lässt. Für mich bedeutet das allerdings gleichzeitig auch ein Outfit das nicht zu sexy und aufdringlich ist. Ich würde mich sonst ganz einfach nicht wohlfühlen.

Also wie sieht power dressing für mich persönlich aus? Etwa wie dieser Look. Dezente Farben, wie Schwarz und Weiß, die mich nicht sofort in den Fokus der Aufmerksamkeit stellen. Das Outfit ist klassisch, elegant aber dennoch bequem zu tragen. Am Allerwichtigsten jedoch: Es sitzt wie eine zweite Haut und ist auf den eigenen Körper zugeschnitten. So dass Frau das was sie trägt fast komplett vergessen kann, weil es ein Teil von ihr ist und sie weiß, dass alles perfekt sitzt.

Und dann kann sie vor die Tür gehen und die Welt erobern.

Power dressing: Chic but comfyPower dressing: Chic but comfy chic but comfy-black blazer jacket-shorts-ballerinaschic but comfy-black blazer jacket-shorts-ballerinaschic but comfy-black blazer jacket-shorts-ballerinaschic but comfy-black blazer jacket-shorts-ballerinasPhotography by Michael Vogel

I’m wearing

long blazer: Zara (similar here/here/here)

shorts: Zara (similar)

cashmere sweater: Zara

choker necklace: Asos

ballerinas: Peter Kaiser (similar)

bag: LV

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